Kein Sechseläuten ohne den Sechseläutenmarsch! Ursprünglich ist dieser Marsch eigentlich ein Militärmarsch aus der Zeit um 1820. Doch für jeden Zürcher ist er die DNA des Sechseläutens. Er weckt Emotionen, lässt die Gänsehaut aufsteigen und symbolisiert den Aufbruch in die warme Jahreszeit.
Mister Saxr hat diesem Klassiker neues Leben eingehaucht. In seiner Interpretation verbindet er den traditionellen Stolz des Marsches mit dem warmen Klang seines Saxophons.
Höre auch den Zürcher Sechseläuten-Marsch gespielt von Mister Saxr auf Spotify
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Mister Saxr freut sich auf eine Woche voller motivierender Begegnungen, interessanter Gespräche und strahlender Gesichter. Ob beim Kinderumzug am Sonntag oder beim grossen Auszug der Zünfte am Montag: Geniessen Sie die Zeit, pflegen Sie die Freundschaften und lassen Sie sich von der Musik mitreissen.
Das Sechseläuten steht vor der Tür. Es ist weit mehr als nur ein Volksfest; es ist das lebendige Herz der Zürcher Tradition. Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich, und warum brennt mitten in der Stadt ein Schneemann?
Der Name „Sechseläuten“ geht auf ein historisches Ereignis im 16. Jahrhundert zurück. Damals regelten die Zunftgesetze die Arbeitszeiten der Handwerker streng. Im Winter wurde gearbeitet, solange es hell war. Mit dem Frühlingsbeginn jedoch wurde festgelegt, dass die Feierabendglocke des Grossmünsters pünktlich um sechs Uhr abends zu läuten hatte. Dies markierte den Beginn der helleren Jahreszeit, in der man nach der Arbeit noch Tageslicht geniessen konnte.
Was als einfacher Glockenschlag begann, entwickelte sich über die Jahrhunderte zum prunkvollen Fest, das wir heute kennen. Der Höhepunkt ist die Verbrennung des Bööggs auf dem Sechseläutenplatz – ein mit Knallkörpern gefüllter Schneemann, der den Winter symbolisiert. Je schneller sein Kopf explodiert, desto schöner und heisser soll der Sommer werden!
Um das Sechseläuten zu verstehen, muss man das Zunftwesen verstehen. Früher waren Zünfte Zusammenschlüsse von Handwerkern und Kaufleuten, die nicht nur die Wirtschaft kontrollierten, sondern auch politisch und militärisch die Stadt verteidigten. Heute sind die 26 Zünfte Hüter der Tradition und Werte. Sie pflegen die Kameradschaft, Geselligkeit und halten die Geschichte Zürichs lebendig.
Mitten in diesem historischen Treiben findet man einen Musiker, der die Tradition auf seine ganz eigene Weise interpretiert: Mister Saxr.
Für ihn ist das Sechseläuten eine Herzensangelegenheit. Als langjähriges Mitglied der Zunft Hard und ehemaliger Stubenmeister kennt er die Bräuche und die feinen Nuancen des Zunftlebens aus nächster Nähe.
Bekannt als die „kleinste Zunftmusik von Zürich“, beweist er eindrücklich, dass es nicht immer ein ganzes Orchester braucht, um grosse Gefühle zu wecken. Mit seinem Saxophon begleitet er die Festwoche mit Stil und Virtuosität. Besonders glanzvoll wird es beim diesjährigen Ball im Zunfthaus zur Waag. Doch egal, ob auf dem glamourösen Parkett oder beim Umzug mit der Zunft Hard: Ein ganz spezieller Rhythmus gibt in dieser Woche den Takt vor und weckt bei Mister Saxr und allen Zünftern die pure Vorfreude.
In diesem Sinne: Äs schöns Sächsilüüte, Zürich!