Sechseläuten-Marsch

Kein Sechseläuten ohne den Sechseläutenmarsch! Ursprünglich ist dieser Marsch eigentlich ein Militärmarsch aus der Zeit um 1820. Doch für jeden Zürcher ist er die DNA des Sechseläutens.  Er weckt Emotionen, lässt die Gänsehaut aufsteigen und symbolisiert den Aufbruch in die warme Jahreszeit.

Mister Saxr hat diesem Klassiker neues Leben eingehaucht. In seiner Interpretation verbindet er den traditionellen Stolz des Marsches mit dem warmen Klang seines Saxophons.

Höre auch den Zürcher Sechseläuten-Marsch gespielt von Mister Saxr auf Spotify

https://open.spotify.com/intl-de/track/4fkMGhZYoN759I537GHExx?si=2fecc6beed6e483f

Mister Saxr freut sich auf eine Woche voller motivierender Begegnungen, interessanter Gespräche und strahlender Gesichter. Ob beim Kinderumzug am Sonntag oder beim grossen Auszug der Zünfte am Montag: Geniessen Sie die Zeit, pflegen Sie die Freundschaften und lassen Sie sich von der Musik mitreissen.

Das Sechseläuten steht vor der Tür. Es ist weit mehr als nur ein Volksfest; es ist das lebendige Herz der Zürcher Tradition. Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich, und warum brennt mitten in der Stadt ein Schneemann?

Der Name „Sechseläuten“ geht auf ein historisches Ereignis im 16. Jahrhundert zurück. Damals regelten die Zunftgesetze die Arbeitszeiten der Handwerker streng. Im Winter wurde gearbeitet, solange es hell war. Mit dem Frühlingsbeginn jedoch wurde festgelegt, dass die Feierabendglocke des Grossmünsters pünktlich um sechs Uhr abends zu läuten hatte. Dies markierte den Beginn der helleren Jahreszeit, in der man nach der Arbeit noch Tageslicht geniessen konnte.

Was als einfacher Glockenschlag begann, entwickelte sich über die Jahrhunderte zum prunkvollen Fest, das wir heute kennen. Der Höhepunkt ist die Verbrennung des Bööggs auf dem Sechseläutenplatz – ein mit Knallkörpern gefüllter Schneemann, der den Winter symbolisiert. Je schneller sein Kopf explodiert, desto schöner und heisser soll der Sommer werden!

Um das Sechseläuten zu verstehen, muss man das Zunftwesen verstehen. Früher waren Zünfte Zusammenschlüsse von Handwerkern und Kaufleuten, die nicht nur die Wirtschaft kontrollierten, sondern auch politisch und militärisch die Stadt verteidigten. Heute sind die 26 Zünfte Hüter der Tradition und Werte. Sie pflegen die Kameradschaft, Geselligkeit und halten  die Geschichte Zürichs lebendig.

Mitten in diesem historischen Treiben findet man einen Musiker, der die Tradition auf seine ganz eigene Weise interpretiert: Mister Saxr.

Für ihn ist das Sechseläuten eine Herzensangelegenheit. Als langjähriges Mitglied der Zunft Hard und ehemaliger Stubenmeister kennt er die Bräuche und die feinen Nuancen des Zunftlebens aus nächster Nähe. 

Bekannt als die „kleinste Zunftmusik von Zürich“, beweist er eindrücklich, dass es nicht immer ein ganzes Orchester braucht, um grosse Gefühle zu wecken. Mit seinem Saxophon begleitet er die Festwoche mit Stil und Virtuosität. Besonders glanzvoll wird es beim diesjährigen Ball im Zunfthaus zur Waag. Doch egal, ob auf dem glamourösen Parkett oder beim Umzug mit der Zunft Hard: Ein ganz spezieller Rhythmus gibt in dieser Woche den Takt vor und weckt bei Mister Saxr und allen Zünftern die pure Vorfreude.

In diesem Sinne: Äs schöns Sächsilüüte, Zürich!

Share

Blueschtfahrt mit Saxophon

Mistersaxr Live Zunftkostüm

Die Blueschtfahrt ist seit 1964 eine der meist geschätzten Traditionen, die Fahrt in offenen Landauern durch einen Teil des Zürcher Unterlandes. Dieser Anlass bietet immer wieder Gelegenheit mit Ehrengästen Kontakte zu Stadtzünften herzustellen oder Einladungen zum Sechseläuten mit einer Gegeneinladung zu verdanken.

Mister Saxr ist auch der Altstubenmeister der Zürcher Zunft Hard (akiver Zünfer und Saxophon Spieler) und als solches bestens mit dem Zunftleben vertraut. Er wurde von der Vorsteherschaft der Landzunft Regensdorf eingeladen, das Sommerfest am Katzensee musikalisch zu unterstützen. Mit dabei waren neben Zunftmeister Kurt Knuser auch der Statthalter und künftige Zunftmeister Thomas Denzler sowie die Vertreter der Zürcher Zünfte. Darunter der Constaffelherr Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg und der Zunftmeister der Zunft Wiedikon und bekannte Meteorologe Felix Blumer. Mister Saxr unterhielt die Gäste Openair am Chatzensee in Regensdorf mit seinem Live Saxophon (Saxofon). Mister Saxr spielte zum ersten Mal an der Blueschtfahrt.

Die 1962 wieder gegündete Landzunft hat ihren Ursprung in der historischen Landzunft von 1831.

Die Landzünfte
In der Mediation (Napoleonszeit 1803-1814) wurde der Kanton neu in Zünfte eingeteilt. Es gab deren total 65: in der Stadt die 13 alten, in den vier neu geschaffenen Bezirken je 13 neue. Die letzteren nannte man Landzünfte. Eine Landzunft umfasste im Schnitt etwa fünf bisherige Munizipalitätsgemeinden. Die Munizipalität Regensdorf, nunmehr wieder “Gemeinde” geheissen, zu der auch Watt und Adlikon gehörten, wurde zur “Zunft Dällikon” geschlagen. Den Gemeinden stand ein Gemeindeammann vor, der auch als Stellvertreter des Zunftpräsidenten in der Gemeinde und somit als Vollzugsbeamter der Oberbehörde fungierte. Es wurde erstmals eine Art Gemeindegesetz erlassen unter dem Titel “Gesetz betreffend die Organisation der Gemeinderäthe”, datiert vom 28. Mai 1803. Der ganze Historische Hintergrund zur Landzunft Regensdorf: www.landzunft-regensdorf.ch.

Die Blueschtfahrt der Landzunft Regensdorf ist einer der schönsten Anlässe für Zünfter im Jahresprogramm. Diesmal begeisterte Mister Saxr mit seinem Saxophon sowohl die Zünfter und deren liebwerte Damen selber, als auch die Ehrengäste der Zürcher Zünfte.

Der Katzensee
Der Katzensee (oder schweizerdeutsch Chatzesee) ist ein See in der Schweiz an der Gemeindegrenze zwischen der Stadt Zürich und Regensdorf im Kanton Zürich. Der See ist 1.1 km lang und 0.54 km breit. Er teilt sich in zwei Teile, den Oberen und den Unteren Katzensee. In der Nähe, unmittelbar an die Autobahn Zürich-Nordring angrenzend, liegt der kleinere Büsisee, wobei das schweizerdeutsche Wort Büsi ebenfalls (kleine) Katze bedeutet. Der Büsisee wurde als künstliches Sammelbecken für die Entwässerung des Autobahnabschnittes beim Bau der Nordumfahrung erstellt. Ihre Entstehung verdanken die Seen einer eiszeitlichen Moräne, die sie bis heute staut. Beide Seen werden oft auch gemeinsam als Katzenseen bezeichnet. Der Katzensee wird nach zwei Seiten entwässert. Nach Osten verläuft der Katzenbach die ersten 200 Meter unterirdisch. Er mündet auf dem Gebiet der Stadt Zürich in den Leutschenbach und dieser in die Glatt. Nach Westen fliesst der Furtbach. Er mündet bei Würenlos in die Limmat. Der Katzensee hat keinen oberirdischen Zufluss.

Die Herkunft des Wortes Katzensee hat nichts mit einer Katze zu tun. Der See wurde im 6. oder 7. Jahrhundert n. Chr. nach einem Alemannen namens Hatto benannt. Mit der Zeit verschob sich das «H» zu einem «K», und das Gewässer wurde so zum Katto-, dann zum Katten- und schliesslich zum Katzensee.

Quelle: Wikipedia

 

Mistersaxr Saxophon Saxofon Regensdorf Zunft Live
Mistersaxr spielt Live Saxophon am Blueschtfahrt in Regensdorf für die Landzunft Regensdorf

Share